Das Single-Dorf wird Realität

Ein Dorf für Singles. Ein Traum wird Realität.

Ein Ort, an dem Begegnung nicht dem Zufall überlassen bleibt.
Wo Menschen sich wirklich kennenlernen.
Wo Gemeinschaft wieder selbstverständlich ist.

Wir haben eine außergewöhnliche Nachricht bekommen…
und eine Idee, die größer ist als alles, was wir bisher gemacht haben.

Ein eigenes Dorf. Für Singles.
Für echte Verbindung.

April, April 😉

Ganz so weit sind wir (noch) nicht.
Ein eigenes Single-Dorf bleibt vorerst eine schöne Vision.

Aber mal ehrlich:
Wäre das nicht genau das, was viele sich wünschen?

Ein Ort, an dem man sich nicht durch Apps klicken muss.
Sondern Menschen wirklich begegnet.

Und genau darum geht es uns.

👉 Gemeinschaft neu denken.
👉 Räume schaffen, in denen echte Begegnung möglich wird.

Deshalb haben wir etwas ganz Reales getan:

Unsere Webseite ist komplett neu.

Klarer. Persönlicher. Inspirierender.
Und voller Möglichkeiten, echte Gemeinschaft zu erleben.

Aktuelles

Solo&Co

All you need is love

von Walter Lutz | 16. Okt. 2017 | Allgemein

In „Gott, mein Nächster und ich“ schreitet Tina Tschage das biblische Liebes-Gebot in alle Richtungen ab: Gott und ich  ‒  ich und Gott ‒ ich und die anderen  ‒  die anderen und ich  ‒  die anderen und Gott   ‒  ich mit mir. Daraus entsteht eine Kreisbewegung: Gott liebt mich. Seine Liebe erwidere ich. Und weil ich so voller Liebe bin, kann ich mich und meinen Nächsten lieben. Und wenn’s dem anderen genauso geht, dann schenkt er mir seine Liebe wie auch Gott.
Tina will aufzeigen, wie jeder Zugang zu diesem Liebes- und Herzenskreislauf  finden kann. Sie tut das, indem sie biblisch argumentiert, von ihren eigenen Erfahrungen erzählt und nahe Menschen zu Wort kommen lässt. Mancher Leser mag einwenden, dass das dreifache Liebesgebot im Alltag nicht leicht zu erfüllen ist.
Aber auch in der Schwachheit sind wir nicht verloren. Tina zitiert die Theologin Christina Brudereck: „Das ist ein Geschenk des Glaubens, eine große Entlastung: Wir müssen nicht Gott sein. Nicht vollkommen. Nicht ewig. Nicht ewig unterhaltsam. Entscheidungsfreudig. Verantwortungsbewusst. Nicht ewig verständnisvoll, visionär, liebevoll, inspirierend. Nicht ohne Ende geduldig. Aufopfernd. Nicht vollkommen. ‚Nehmt einander an‘ heißt ja: Wir wissen und geben es zu: Ja, da gibt es einiges, das wir ertragen müssen. Stellt euch mal vor, da stünde: Findet einander immer toll! Wie furchtbar wäre das. Heißt einander willkommen, sagt der Christus, der uns willkommen heißt. Ertragt einander, sagt uns der eine, der uns trägt. Wir müssen nicht alles tragen. Sich das gemeinsam einzugestehen, ist ein Geschenk, ist Freiheit. Nicht billig: Ich bin eben so. Sondern: ich tue, was ich kann ‒ aber ich kann nicht alles.“ Mich tröstet das.
Die einzelnen Kapitel sind flott geschrieben und leicht zu lesen. Zentrale Aussagen sind am Rand typografisch herausgehoben. Bibelzitate und Frage-Impulse regen zum Weiterdenken an. Das ist ein Buch für alle, die die Botschaft ‚Lass dich von Gott lieben, um dich selbst und andere zu lieben!‘ intensiv inhalieren wollen. Das ist kein Buch für Menschen, denen die Gattung Erbauungsliteratur gänzlich fremd ist.
Tina Tschage: Gott, mein Nächster und ich. Lass dich lieben und liebe weiter – vom dreifachen Gebot der Liebe. SCM R. Brockhaus 2017. 208 Seiten, 14,95 Euro