Das Single-Dorf wird Realität

Ein Dorf für Singles. Ein Traum wird Realität.

Ein Ort, an dem Begegnung nicht dem Zufall überlassen bleibt.
Wo Menschen sich wirklich kennenlernen.
Wo Gemeinschaft wieder selbstverständlich ist.

Wir haben eine außergewöhnliche Nachricht bekommen…
und eine Idee, die größer ist als alles, was wir bisher gemacht haben.

Ein eigenes Dorf. Für Singles.
Für echte Verbindung.

April, April 😉

Ganz so weit sind wir (noch) nicht.
Ein eigenes Single-Dorf bleibt vorerst eine schöne Vision.

Aber mal ehrlich:
Wäre das nicht genau das, was viele sich wünschen?

Ein Ort, an dem man sich nicht durch Apps klicken muss.
Sondern Menschen wirklich begegnet.

Und genau darum geht es uns.

👉 Gemeinschaft neu denken.
👉 Räume schaffen, in denen echte Begegnung möglich wird.

Deshalb haben wir etwas ganz Reales getan:

Unsere Webseite ist komplett neu.

Klarer. Persönlicher. Inspirierender.
Und voller Möglichkeiten, echte Gemeinschaft zu erleben.

Aktuelles

Solo&Co

Gemeinschaft im Urlaub üben

von Walter Lutz | 13. Nov. 2025 | Allgemein

Gemeinschaft üben – was wir von Urlauben lernen können

In meinen Urlaubszeiten habe ich immer wieder erlebt, wie intensiv und überraschend leicht Gemeinschaft entstehen kann – gerade dann, wenn der Alltag einmal Pause hat.

Ein Beispiel dafür ist unser Urlaub in Oberaudorf, der inzwischen zu einer kleinen Tradition geworden ist. Was als spontane Idee mit einem befreundeten Paar begann, ist inzwischen unser drittes gemeinsames Jahr in den Bergen. Mich fasziniert dabei, wie einfach und unangestrengt Gemeinschaft entstehen kann: Jeder bringt seine eigenen Rhythmen und Bedürfnisse mit, und trotzdem finden wir mühelos zueinander – bei Wanderungen, Gesprächen im Café oder beim Besuch eines Gottesdienstes.

Natürlich gibt es auch Reibungspunkte. Ich musste lernen, meine eigenen Grenzen klarer zu zeigen – etwa, wenn ich einen Ruhetag brauche. Doch gerade darin liegt ein Schatz: Ehrlich sagen zu dürfen, was mir wichtig ist, schafft Vertrauen und Tiefe. Und genau das lässt sich auf andere Lebensbereiche übertragen – in unsere Familien, Teams oder Gemeinden.

Was ich aus diesem Gemeinschaftsurlaub lernen konnte:

• Teilen und Rücksichtnahme: Bedürfnisse klar äußern und die der anderen achten.

• Entschleunigung: Begegnungen nicht durchplanen, sondern genießen.

• Vielfalt annehmen: Unterschiede machen das Miteinander bunt und bereichernd.

• Rituale entwickeln: Kleine Gewohnheiten schaffen Verbindlichkeit.

• Tiefe erleben: Für Gespräche Raum geben, die im Alltag oft keinen Platz haben.

Für mich ist solch ein Urlaub wie ein kleines Labor: Gemeinschaft wird ausprobiert, eingeübt, manchmal korrigiert – und gerade dadurch tragfähig. Das ist ein aktuelles Thema, nicht nur für Kirchen und Vereine, sondern auch für uns persönlich: Wie gestalten wir Orte, an denen wir miteinander wachsen können?

Eine Idee für die nächste Woche: Plant bewusst einen kleinen Moment gemeinsamer Zeit – sei es ein Spaziergang, ein Kaffee mit einer Freundin oder ein gemeinsames Gebet. Achtet dabei bewusst darauf, wie sich die Gemeinschaft anfühlt: Welche Bedürfnisse zeigen sich? Wie gelingt es, Raum für die anderen zu lassen? Notiert eure Beobachtungen – und entdeckt, wie leicht und bereichernd Gemeinschaft geübt werden kann.

Katharina Rach, Ludwigsburg (Fachstelle Gemeinschaft)