Das Single-Dorf wird Realität

Ein Dorf für Singles. Ein Traum wird Realität.

Ein Ort, an dem Begegnung nicht dem Zufall überlassen bleibt.
Wo Menschen sich wirklich kennenlernen.
Wo Gemeinschaft wieder selbstverständlich ist.

Wir haben eine außergewöhnliche Nachricht bekommen…
und eine Idee, die größer ist als alles, was wir bisher gemacht haben.

Ein eigenes Dorf. Für Singles.
Für echte Verbindung.

April, April 😉

Ganz so weit sind wir (noch) nicht.
Ein eigenes Single-Dorf bleibt vorerst eine schöne Vision.

Aber mal ehrlich:
Wäre das nicht genau das, was viele sich wünschen?

Ein Ort, an dem man sich nicht durch Apps klicken muss.
Sondern Menschen wirklich begegnet.

Und genau darum geht es uns.

👉 Gemeinschaft neu denken.
👉 Räume schaffen, in denen echte Begegnung möglich wird.

Deshalb haben wir etwas ganz Reales getan:

Unsere Webseite ist komplett neu.

Klarer. Persönlicher. Inspirierender.
Und voller Möglichkeiten, echte Gemeinschaft zu erleben.

Aktuelles

Solo&Co

Ihre Berufung: Pakistans Kinder

von Walter Lutz | 26. Juni 2017 | Allgemein

Margret M. interessierte sich früh für die Missionsarbeit in der sogenannten Dritten Welt. 1979 spürte die Pastorin den ersten Ruf nach Pakistan, doch ihre Baptisten-Gemeinde wollte sie damals nicht ziehen lassen. Als sie letztes Jahr nach einem intensiven Berufsleben in den Ruhestand ging, wurde sie von Gott erneut mit einer Aufgabe in Pakistan beauftragt. Einige im Netzwerk kennen sie aus Open Doors-Zeiten oder aus gelegentlicher Seminarleitung, sie ist schon lange Teil des Netzwerks Solo&Co.
In Youhanabad, einem Stadtteil von Lahore, leben 300.000 Christen. Es ist die größte christliche Kolonie in Asien. Insgesamt sind die Christen in Pakistan eine sehr kleine Minderheit. Sie leben gefährlich, denn Christen sind das erklärte Anschlagsziel radikalislamischer Terrorgruppen. Hinzu kommen die strengen Blasphemie-Gesetze, die oft gegen Christen angewendet werden. Die meisten Christen sind Analphabeten und entsetzlich arm, Kinderarbeit ist weitverbreitet.
Als Margret im Dezember eine Ziegelfabrik außerhalb von Lahore besuchte, sah sie, dass Christen dort praktisch wie Sklaven gehalten werden. Sie sah Kinder, die völlig rechtlos sind und niemals eine Schule besuchen können. Margret tat sich mit dem pakistanischen Dienst „Rescue for Heaven Ministries“ http://www.rhm.org.pk/  zusammen, der in Lahore ein Waisenhaus und Schulen unterhält. Sie entschied sich, dort Verantwortung zu übernehmen.

Die School of Grace ist der erste Schritt, um die Lebensperspektive der christlichen Kinder zu verbessern.  Seit Mitte Januar bekommen die ersten Kinder am Spätnachmittag Unterricht. Tagsüber müssen sie arbeiten. Mittlerweile lernen dort 80 Kinder, die Schule wächst. Es liegt Margret sehr am Herzen,  für drei Räume, zwei Lehrer, Stühle, Tische, Bücher und die üblichen Schuluniformen das Geld zusammen zu bekommen.
Die School of Trust in Kasur ist die zweite Maßnahme. Dort unterrichten seit Februar vier christliche Lehrer 130 Kinder zwischen 5 und 15 Jahren. Im Mai 2017 konnte ein Haus mit vier Klassenräumen angemietet werden. Vorher saßen die Schüler auf Bänken in einem offenen Hof, nur notdürftig durch ein Zeltdach vor der sengenden Sonne geschützt.

Im Waisenhaus Mother Care Center in Youhanabad haben 40 christliche Kinder ein zweites Zuhause gefunden und gehen dort auch zur Schule. Da der pakistanische Staat christliche Einrichtungen nicht unterstützt, fehlt es dem Waisenhaus an Vielem. Es ist ein ständiger Kampf, um die monatlichen Unterhaltskosten aufzubringen.
Deshalb sammelt Margret bei Freunden und Bekannten Spenden ein und sucht nach weiteren Unterstützern, um den christlichen Kindern in Youhanabad durch Bildung eine Chance für ein besseres Leben zu eröffnen. Die Spenden laufen über ein Sonder-Konto ihrer Kelsterbacher Gemeinde. Doch kann sich diese nicht selbst finanziell dort engagieren. Denn sie hat bereits vier Ehepaare mit Kindern ausgesandt  und gibt schon 20 Prozent des Gemeindehaushaltes für Weltmission.
Wem liegen die Kinder Pakistans am Herzen? Wer mag sich mit Margret engagieren? Sie stellt ihren Dienst gern auch in deiner Gemeinde vor. Schreib an . Ulrike Odefey leitet die Mail gern weiter.