Das Single-Dorf wird Realität

Ein Dorf für Singles. Ein Traum wird Realität.

Ein Ort, an dem Begegnung nicht dem Zufall überlassen bleibt.
Wo Menschen sich wirklich kennenlernen.
Wo Gemeinschaft wieder selbstverständlich ist.

Wir haben eine außergewöhnliche Nachricht bekommen…
und eine Idee, die größer ist als alles, was wir bisher gemacht haben.

Ein eigenes Dorf. Für Singles.
Für echte Verbindung.

April, April 😉

Ganz so weit sind wir (noch) nicht.
Ein eigenes Single-Dorf bleibt vorerst eine schöne Vision.

Aber mal ehrlich:
Wäre das nicht genau das, was viele sich wünschen?

Ein Ort, an dem man sich nicht durch Apps klicken muss.
Sondern Menschen wirklich begegnet.

Und genau darum geht es uns.

👉 Gemeinschaft neu denken.
👉 Räume schaffen, in denen echte Begegnung möglich wird.

Deshalb haben wir etwas ganz Reales getan:

Unsere Webseite ist komplett neu.

Klarer. Persönlicher. Inspirierender.
Und voller Möglichkeiten, echte Gemeinschaft zu erleben.

Aktuelles

Solo&Co

Weltweit: Allein in die Mission? Nein, Danke!

von Walter Lutz | 15. Apr. 2023 | Allgemein

Silke Henkel (52) hat 20 Jahre als Architektin gearbeitet, dann Soziale Arbeit und Theologie studiert und arbeitet seit über fünf Jahren mit Kindern und Jugendlichen in São Paulo, Brasilien.

Allein in die Mission – nein danke! Das war mein Entschluss im Sommer 2015, während meines Praktikums in São Paulo, Brasilien. Ich arbeitete mit einer christlich-sozialen Organisation namens ABBA, die sich um Kinder und Jugendliche in prekären Lebenssituationen kümmert und um die vielen Straßenkinder im Stadtzentrum. ABBA unterhält dazu ein Kinderheim, mehrere Präventionsprojekte in Favelas und eine Ausbildungsschreinerei. Es werden Pflegefamilien ausgebildet und begleitet.

Einerseits gefiel mir das Projekt sehr gut und ich hatte schon als Jugendliche davon „geträumt“ als Missionarin in Brasilien mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Andererseits sah ich, wie ledige Missionskolleginnen mit ihrer partnerlosen Situation im Dienst und privat zu kämpfen hatten. Das machte mir irgendwie Angst und ich merkte zunehmend, dass ich mir das einfach nicht zutraute und mich nicht mutig genug für diesen Schritt fühlte. Ich hatte auch den Eindruck, dass mir „eine Hälfte“ fehlt, um in meine „wirkliche“ Berufung hineinzukommen. Dass es noch eine Art Ergänzung zu meinen Gaben gäbe. Ich beschloss also für mich, die dreimonatige Praktikumszeit weiter zu genießen, aber meine Pläne für den vollzeitlichen Dienst, fürs erste nicht weiter zu verfolgen.

Kurz darauf erwischte ich mich dabei, wie ich gedanklich schon mal plante, welche Sachen ich in São Paulo lassen könnte, damit ich bei meiner Rückkehr weniger Gepäck mitbringen müsste. Ich war sehr überrascht und wunderte mich selbst über diese Gedankengänge. Gott, was soll das? Ich hatte doch schon entschieden, dass ich nicht zurückkommen würde! Als ich innehielt, wurde mir bewusst, dass Gott klammheimlich alle Angst und alle Bedenken aus meinem Herzen ausgelöscht hatte. Ich hatte es nicht mal bewusst mitbekommen! Es war wirklich übernatürlich. Halleluja! Ich bin Gott so dankbar dafür, dass ER wirklich alles in uns bewirken kann und uns in allen Lebensumständen mit allem Notwendigen versorgt! In meinem Fall mit Vertrauen und Zuversicht!

Und so bin ich zwei Jahre später tatsächlich ausgereist und arbeite seitdem mit obdachlosen Kindern und Jugendlichen. Ich möchte ihnen von genau dieser Hoffnung erzählen und ihnen Mut machen, Schritte zu wagen. Im Vertrauen auf unseren himmlischen Vater!

Silke Henkel, São Paulo